Flyergestaltung – darauf sollten Sie achten.


Zu einer kompletten Geschäftsausstattung gehört neben den grundsätzlichen Visitenkarten und Geschäftspapieren, auch der Werbeflyer. Um über Produkte und Dienstleistungen zu informieren, Zielgruppen zu erreichen, ist die Gestaltung des Flyers entscheidend. Wer diesen professionell erstellt, erweckt auch exakt diesen Eindruck für seine Leistungen und Produkte.
In diesem Artikel erläutern wir Ihnen fünf wesentliche Flyer-Gestaltungsregeln, um eine möglichst hohe Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu erreichen.

1. Weniger ist mehr!

Jedes reduzierte Wort ist wertvoll. Wir alle möchten schnell erfahren, worum es geht und das ist für die Gestaltung des Flyers entscheidend. Fokussieren Sie sich auf die Intention des Flyers und versuchen Sie diese mit wenigen Worten und Sätzen zu transportieren.

Ein witziger Spruch oder doch eher ein seriöser Text? Es ist unerlässlich, im Vorfeld der Gestaltung die Zielgruppe zu definieren um den Text passend zu formulieren.

Angaben, wie die Firmierung, Ansprechpartner und weitere Kontaktdaten sollten zumindest in minimalistischer Form enthalten sein.

2. Think different.

Nicht nur Steve Jobs hielt sich an die Prämisse – „Think different.“. Es gibt gute Gründe, warum man auffallen muss, um Zielgruppen zu erreichen – das gestalterische Mittel ist dabei zweitrangig. Sie möchten Ihr Ziel erreichen. Ob dies nun ein markantes Flyerformat, ein Eyecatcher im Inhalt oder etwas anderes ist – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass man die Blicke auf das Druckerzeugnis zieht.

3. Vorgaben für Druckerzeugnisse

Bei der Flyergestaltung ist es entscheidend, dass man sich an die Vorgaben der Druckerei hält. Wer hier unbedacht agiert – verliert Zeit, Geld und unter Umständen einen Kunden. Der richtige Abstand zum Rand, die Beachtung der Beschnittzugabe und weitere Vorgaben müssen unbedingt beachtet werden um einen Fehldruck zu vermeiden.

4. Klasse statt Masse

Bei der Gestaltung und vor allem beim Druck der Flyer, muss auf Qualität gesetzt werden. Es sollten Flyer mit einer stabileren Papiergrammatur gewählt werden um einen starken Eindruck zu hinterlassen. Ist das Budget für dem Flyerdruck begrenzt, sollte das Augenmerk definitiv auf Klasse anstatt die Masse gelegt werden. Lieber nur 1000 Flyer mit anständigen Papier anstatt 5000 superdünne Flyer, die womöglich direkt im nächsten Mülleimer landen, da niemand das leichtgewichtige Wurfblatt behalten möchte. Eine Grammatur von mindestens 250g/qm ist empfehlenswert.

Eine Druckveredelung ist empfehlenswert, wenn ihr ein besonders hochwertiges Produkt bzw. Dienstleistung bewerbt oder die Flyer der Witterung ausgesetzt sind. Denn UV-Lack bietet neben der besonderen Haptik auch zusätzlichen Schutz vor Kratzern, Schmutz und Nässe.

5. Harmonisch und aufregend

Der Flyer sollte ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Die Inhalte sollten weder gedrungen noch überladen wirken. Aber auch zu wenig Inhalt kann nachteilig sein. Eine ideale Balance zwischen Bild und Text sollte geschaffen werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Gestaltung nicht langweilig wirkt. Um das Gesamtbild aufzulockern, kann man mit verschiedenen Schriftgrößen und Schriftarten experimentieren. Aber Vorsicht! Auf keinen Fall sollten zu viele Schriftarten verwendet werden. Die Faustregel: Nicht mehr als drei verschiedene Schriftgrößen, und zwei Schriftarten. Der Fließtext sollte in jedem Fall in einer gut lesbaren Schriftart und –größe gedruckt werden. Bei den Überschriften kann man durchaus auch mit anderen Schriftarten arbeiten – natürlich sollten auch diese gut zu erkennen sein. Die Farbliche Gestaltung des Flyers sollte zum Thema passen sich aber zugleich auch an die eigene CI halten.

Im Hinterkopf sollte stets allseits bekannte Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ behalten, denn dieses ist bare Münze wert.

Viel Erfolg!